Schreng Schreng & La La


TT of no return (Teil 1 von 1)
Juni 24, 2014, 18:13
Filed under: Tourtagebuch

Foto1Nach einem arbeitsreichen Tag in einer sehr kurzen Woche, stolpert der Erzähler einmal mehr um kurz vor knapp in Richtung Bahnhof. Tasche gepackt für vier Tage Reise Reise Reise mit dem Anwalt und viel, zu erwartendem Bier und vielem, weitaus Schlimmerem in Aussicht. Der Anwalt harrt meiner Ankunft in Düsseldorf erwartungsgemäß entspannt, da es zum Ort des heutigen Openings unserer „Koffer zu, Affe tot“-Tour 2014 nur einen Steinwurf weit entfernt ist (nur 100 Km; Anm. d. Anwalts).

Ich selbst bin zwar trotz langem herumstümpern als aktiver Handballer nicht in der Lage, einen Stein von Düsseldorf nach Nettersheim zu werfen, aber KARLSSON sind es – bzw. deren Sänger Kilian, der uns an diesem Abend mit dem Auto einsammelt. Im „Freistaat Eifel“ angekommen, wird zunächst einmal der historische Ortskern ein wenig mit der Stoßstange bearbeitet, während ich mich im Inneren der zu bespielenden Örtlichkeit schon einmal mit ein paar Einheimischen beschäftige, die sich partout nicht von der in weiten Teilen herrschenden Mangelhaftigkeit deutschen Rotweines überzeugen lassen wollen. Man versucht, dürftige Argumente durch relativ volle Gläser zu entkräften – und ist damit bei mir natürlich genau an der richtigen Adresse.

Ich nicke zwar alters Milde, trinke meine Gläser aber im weiteren Verlauf der Diskussion voller jugendlichen Leichtsinns aus. Der Abend rollt an – Rotwein Rotwein Rotwein… Bis ein „STOP!“ des Wirtes, der Gewinn- und Verlustrechnung zu Liebe uns, bzw. mich, zu einem Strategiewechsel zwingt. Wir kontern also mit Plan B: Stubbi Stubbi Stubbi – und einem gruseligen Verdauungsschnaps, den es dann doch noch obendrein gibt, obwohl uns nichts zu Essen gereicht wird. Wäre unser Ex-Dingo, Love-Toy und Band-DJ Broda an diesem Abend nicht vor Ort gewesen, ich hätte diesen Abend getrost unter „geht so“ weg sortiert. Publikum war wirklich ok – viele liebe Freunde, alte Bekannte und Menschen, die man selten auf Konzerten antrifft, die es aber dennoch auf sich genommen hatten, vorbei zu schauen.

Richtig rund (Hallöchen!) wurde die Sache dann aber natürlich erst beim Aftershow-Gelage im Hause unserer lieben Freundin Dani (weltbeste Cherry Tomaten!). Ich schaffe es nicht, als Tagesvollster abzuschließen und bin dafür begeistert, wie so viel Sangestalent seitens unserer Mitstreiter KARLSSON dann doch auch noch auf so derart viel Talent an der Flasche trifft. Irgendwann mache ich mich dann aber doch auf allen Vieren auf, in das für mich frisch bezogene Bett und überlasse meinem Anwalt guten Gewissens das Zubereiten der Longdrinks und die Aufsicht über den verbliebenen Käfig voller Helden.

 

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