Schreng Schreng & La La


Zu wenig Sonnenschein… zuviel Regen!
Juni 25, 2012, 17:37
Filed under: Tourtagebuch

Samstag, 23.06.2012: Glaube, Liebe, Hoffnung – Köln
Mein Tag beginnt um 6 Uhr morgens. Wahrscheinlich nicht vor Aufregung kann ich einfach nicht mehr schlafen. Vielleicht liegt es auch an der SMS die mir Jörkk just in diesem Moment schreibt. Ich wach auf, er geht ins Bett – wie perfekt wir beide uns doch ergänzen. So sind Schreng Schreng & La La immer 24 Stunden wach. Soll ja für´s Social Media Management voll gut sein. So von wegen Erreichbarkeit. In Köln verabredet sind wir um 14:30 Uhr. Was Jörkk aber nicht daran hindert erst um 16 Uhr in der Domstadt einzutreffen. Soll ja für´s Bandgefüge voll gut sein. So von wegen Guter Laune. Die ist zumindest bei mir sowieso mies und so kann ich auch nur müde darüber lächeln, dass es in ganz Ehrenfeld um 18 Uhr kein Konfetti und kein Flim mehr zu kaufen gibt. Dabei hatte ich doch extra in der Kneipe gefragt, ob wir Dreck machen dürfen.

Das Glaube, Liebe, Hoffnung ist ein kleiner, aber sympathischer Laden mit nettem Menschen hinter der Theke. Mit einer Handvoll guter Freunde im Publikum spielen wir uns durch ein fantastisches Set voller Lebensfreude und Elan. Ich glaube, wir haben das alles schon mal besser hinbekommen, aber was soll´s. Mit fast 40 muss man sich schließlich nicht mehr dafür rechtfertigen, dass man die Tonfolge E D D E H D nicht auf die Kette bekommt. *Grumpf.

Nach einer St. Thomas-Zugabe auf dem Herren-WC und ein paar schnellen Bier geht es für den einen Teil der Band zurück nach Düsseldorf, während der andere Teil im Sonic Ballroom die Gage verballert. Recht so.

Sonntag, 24.06.2012: Altstadtfest – Trier
Mein Tag beginnt um 6 Uhr morgens. Wahrscheinlich nicht vor Aufregung kann ich einfach nicht mehr schlafen. Vielleicht liegt es aber an der SMS die mir Jörkk just in diesem Moment schreibt: „Ballroom, Bett, Yeah :-)“ steht da. Gut zu wissen, dass der Knallkopf ein Bett gefunden hat. Schließlich müssen wir ihn in Köln aufsammeln, um gemeinsam nach Trier zu fahren. Um 14 Uhr ist Treffpunkt, denn wir möchten unbedingt zu Jimi Berlin in Trier sein. Laut Zeitplan spielt der gute Mann um 17:40 Uhr. Sollte also zu schaffen sein.

Tatsächlich erreichen wir um kurz nach zwei den Treffpunkt. Selbst Jörkk ist vor Ort, muss aber nochmal in den Ballroom zurück, da er sein Handy „verlegt“ hat. Ich weiß auch nicht, wie er das immer hinbekommt. Die Fahrt nach Trier ist ein echtes Highlight. Zuerst nur zwei Biersorten in einer Eifler Tankstelle, dann eine Vollsperrung, die wir nicht auf dem Schirm hatten und zur guter Letzt auch noch ein riesiges Umleitungsschild, dass uns direkt mitten in einen Wald führt, der nur so von umgestürzten Bäumen übersät ist. Also einfach mal 40 Kilometer Umweg fahren, um pünktlich zur Umbaupause NACH Jimi Berlin in Trier anzukommen. Hell Yeah, ist das geil hier. Es regnet und die Coverbands auf den ganzen Bühnen schauen etwas bedröppelt aus. Unsere Bühne steht unter dem Vordach eines Einkaufszentrums. Das ist gut. So haben wir zumindest ein Publikum. Und sogar ein ziemlich nettes. Zumindest bleibt es bis zum Schluss.

Über das Konzert legen wir mal ganz schnell den Mantel des Schweigens. Zwar haben wir einen super Sound, gute Laune und Bock für drei, aber irgendwie verbasel ich zum Ende hin einige Akkorde. Grund hierfür ist die Coverversion vom „Summer Song“, die ich perfekt spiele und singe, in der Brücke zur dritten Strophe aber komplett verhunze. Ein Ernüchterndes Erlebnis, dass sich danach durch das restliche Set zieht. Normalerweise ärgert mich so was ja nicht, aber diesmal… die Magie ist hin. Nach dem Konzert schleichen wir uns zur Bierbude, wo wir unseren letzten Getränke-Bon gegen ein Kaltgetränk einlösen.

Nächster Halt Burg Herzberg… Drei Tage Hippie-Festival… Das wird gaaanz groß!

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