Schreng Schreng & La La


Review No. 14 – Roadtracks
Oktober 20, 2011, 17:31
Filed under: Presse

Das stilsichere, tolle Roadtracks Magazin hat eine wirklich schöne Kritik über „Berlusconi“ geschrieben… Immerhin dürfen wir uns nun wieder Großstadtpiraten nennen. Liebe Leute… es ist vollbracht, wir haben den Mittelaltermarkt hinter uns gebracht. Danke Roadtracks!!!

Schreng Schreng & La La – Berlusconi

Bunga Bunga oder was? Die ganze Aufmachung verwirrt und führt in die falsche Richtung. Das Duo mit dem wunderlichen Namen hat sich nämlich dem akustischen Liedgut mit deutschen Texten verschrieben. Streber tifft auf romantischen Träumer, gemeinsam hat man nur die Liebe zu Hüsker Dü und Dinosaur Jr. Der latente Indie/Punk Hintergrund lässt sich beim Schrammeln auf den Gitarren durchaus erkennen. Lasse Paulus und Jörkk Mechenbier nehmen jedenfalls kein Blatt vor den Mund, ALtagsbetrachtungen werden bei ihnen zu mal traurigen, mal kritischen und nicht selten auch zu schmunzeln machenden Songs verarbeitet. So also klingt Punkrock ohne Rock, aber auch am Lagerfeuer wird man wohl eher auf Johnny Cash zurückgreifen. Deutscher Songwriter Folk für alle Großstadtpiraten dieses Landes trifft es wohl am Besten! (Indy)

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The Cool Song – Hommage an Thomas Hansen
Oktober 14, 2011, 09:34
Filed under: Schreng Schreng & La La

So ein bisschen stolz sind wir schon… Nach einigem hin und her haben wir nun alle Rechte, Aufnahmen und Artworks zusammen, um…

… am 25.11.2011 eine ganz besondere 7inch zu veröffentlichen.

St. Thomas / Schreng Schreng & La La / Hello Piedpiper spielen „The Cool Song“, den Thomas Hansen 2003 auf seinem Album „I´m Coming Home“ (kaufen) veröffentlicht hat.

„Yes I am special… but it hurts!“

Diese 7inch ist eine reine Herzensangelegenheit.

Egal, ob Label, Musiker oder Grafiker, alle beteiligten Personen haben ihr Herzblut in diese kleine Vinylscheibe gesteckt. Wohl wissend, dass es hier weder um Geld noch um Ruhm geht.

Es geht um das Andenken eines großen Künstlers, der tragischer Weise nie die Wertschätzung bekam, die er wirklich verdient gehabt hätte.

Thomas Hansen (aka St. Thomas), norwegischer Songwriter aus Oslo, starb am 5. September 2007 im Alter von 31 Jahren. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Song „Cornerman“, der Platz 8 der norwegischen Charts erreichte.

Aber auch seine späteren Alben waren voller kleiner Perlen, die es zu entdecken gab und immer noch gibt.

Dieses „Produkt“, wie die Industrie sagen würde, ist eine Hommage an den Menschen UND Musiker Thomas Hansen. Mehr nicht… aber ganz bestimmt auch nicht weniger. Und es wäre schön, wenn Du diese 7inch hören, lieben, mit anderen Menschen teilen und supporten könntest. Dafür treten Schreng Schreng & La La und Hello Piedpiper sehr gerne in den Hintergrund.

Wie steht es im Cover zum Album „I´m Coming Home“? „St. Thomas is 25 years old. He was born in Oslo. His heart gets warm if you appreciate his music. Please take care of him“.

Wir tun unser Bestes!

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Wir kommen mindestens bis Sachsenkam!
Oktober 13, 2011, 14:26
Filed under: Tourtagebuch

Verdammt, eigentlich wollten wir hier und heute so ein richtiges Witze-Fest starten. Aber Jörkk ist krank, und ich bin unlustig. Ergo: Ihr bekommt einen spaßbefreiten aber umso seriöseren Abriss des vergangenen Wochenendes. Seid euch sicher, irgendwann haben wir die Eckbadewanne, wenn wir jetzt schon 600er-Großraum-Discos begeistern, kann das mit der Kohle nicht mehr Lange auf sich warten lassen. Aber der Reihe nach:

Freitag, 07.10.2011

Anreisetag. Während sich Reisegruppe Düsseldorf bereits um 9 Uhr morgens mit einer Curver-Box voller Seifenblasen und Konfettikanonen auf den Weg nach Bad Tölz macht, startet Reisegruppe Bonn/Koblenz einige Stunden später, was sich an einem Freitag Abend natürlich rächen sollte. Während Heike und ich bereits pünktlich um 20 Uhr im Bad Tölzer „Blu“ das erste „Helle“ öffnen, sitzen Anna, Christina (danke für´s Fahren) und Jörkk noch in Stuttgart fest.

Die Diskothek Blu ist eine typische R´n´B-Disco. Viele bunte Lichter, eine schön geschwungene Theke und Werbung an den Wänden und der Empore. Freitag ist Hip Hop-Tag. Und fast 1.000 Kids feiern ausgelassen zu Musik, die ich mir definitiv nicht angucken mag. Das eher affige Bühnengehabe samt Ghetto-Look (siehe Homepage) der österreichischen Mundart Rapper „Die Vamummtn“ muss ich zum Glück nicht mehr verstehen.

Samstag, 08.10.2011

Ein Tag, so grandios, wie er nur grandios sein kann. Um 10 Uhr frühstücken wir mit den Jungs von Scorefor und No Fun At All im „Neuwirt“. Es schneit draußen, drinnen gibt es Weißwurst und (zum Glück) Pils. Die Schweden sind unglaublich nett, was wahrscheinlich daran liegt, dass sie in ihrer 20-jährigen Karriere eh schon alles gesehen haben. Da kann ein Weißwurst/Bier-Frühstück mit zwei weiteren Bands, Jungs aus dem Dorf und sämtlichen Spielerfrauen auch nicht schocken.

Das „Der Süden bebt“-Festival beginnt heute bereits um 16 Uhr mit einer handvoll Nachwuchsbands, die die Chance bekommen auf einer professionell organisierten Veranstaltung  aufzutreten. Wir sollen gegen 21 Uhr auf die Bühne. Der Raum mit ungefähr 600 Menschen schon äußerst gut gefüllt. Und während ich mich bei den ersten fünf Songs noch über die fragenden Gesichter im Publikum wundere (und nebenbei vergesse Gitarre zu spielen), bekommen „Schnuffi der Hund“, unsere drei „Sternenwichte“ und Jörkk das Publikum immer besser in den Griff. Das Ende vom Lied… Scorefor Sänger Kropi singt Oberbilk mit Jörkk im Duett, dazu tanzen drei bunt-kostümierte Wichte hinter uns über die Bühne. Und während die eine Hälfte des Publikums mit den Armen in der Luft an ein Pur-Konzert denkt, stagedived Schnuffelchen in die mittlerweile höchst belustigte andere Hälfte. Karneval meets Großraum-Disco meets Punkrock meets Kleinkunst. Irrsinnig trifft es wohl am ehesten. Danach gibt es Scorefor, No Fun At All und Bier im (ich sag jetzt mal) fünf Minuten Takt. Klar, dass es irgendwann Opfer gibt, zu denen wir zur Abwechslung nicht wirklich gehören. Danke Bad Tölz… das war ganz schön toll.

Sonntag, 09.10.2011

Abreisetag der Reisegruppe Bonn/Koblenz und Idylle pur in Bad Tölz!

Montag, 10.10.2011

Es ist ja fast schon surreal, aber die Hauptschule in Geretsried (?) hat in der Tat unsere Texte im Deutschunterricht besprochen, so dass ich mich am Montag vor 60 Neuntklässlern wiederfinde und Fragen zur Band und unseren Texten beantworte. „Hat Euer Sänger ein Alkoholproblem?“, „War die Heike der Hund?“ und  „War der Hund betrunken?“ sind meine persönlichen Höhepunkte einer sehr kurzweiligen Doppelstunde.  Aber auch tiefsinnige Fragen über das Musikbusiness oder Jörkks Seelenstriptease bei „Glimmen“ werden von mir sehr souverän auf Jörkks Kosten beantworten. Danach „Summer“ und „Oberbilk“ (mit Kropi als Sänger). Applaus, Schulterklopfen, Autogramme… Freude.

Sehr geehrte Oberbayern,

HEGDL… kein Scheiß!

(Fotos von Heike Schell und Maria Ortsen – Danke)

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Unveröffentlicht & Neu: „Plastik Fressen“
Oktober 6, 2011, 07:19
Filed under: Videos

Danke an Manuel Kalb und Bastian Küllenberg, die uns mit Musikszene-Düsseldorf sowie Cool Chamber TV toll unterstützen.

 

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Review No. 13 – TRUST
Oktober 6, 2011, 07:14
Filed under: Presse

Danke liebes TRUST! Ausgabe 150, Seite ? (Reviews unter „S“):

Schreng Schreng & La La – Berlusconi

»Cronyism review no. 2: Ich würde ja „Wohngeld“ als Bandnamen nehmen, aber Schreng Schreng & La La ist schon sehr geschickt für 1x Gitarre 1x Gesang Duo gewählt. Dass es neben der Punkband nebenbei offenbar auch irgendwann noch was Richtung Songwriter sein muss… Tja, das hat wohl was mit dem Alter zu tun. Man sieht es dem Sänger nicht immer an, aber: so alt ist er gar nicht mal. Nur unter den Punkern dann doch schon betagt, nutzt er hier die Gelegenheit, hin und wieder sein leidendes Herz auszuschütten – glücklicherweise nicht ohne eine ordentliche Portion Humor.

Die Texte sind unterhaltsam und es macht Spaß, den Geschichten Jörkks zuzuhören. Lasse spielt dazu schöne süße Melodien (hin und wieder gibt es auch das eine oder andere sparsam arrangierte Hilfsmittel für einen vielfältigeren Sound) und die Band belässt es beim Minimalistischen, auf das Wesentliche reduzierte. Ich bin davon überzeugt, dass Schreng Schreng & La La durch und durch eine gute Liveband sind. Hin und wieder ist die Musik auf Platte etwas zu seicht für meinen GEschmack, was auch am hohen Gesang liegt.«

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Review No. 12 – Ox-Fanzine
Oktober 6, 2011, 07:03
Filed under: Presse

mmh… 7 von 10 Punkte inkl. Vergleich mit dem Unterhaltunsprogramm eines Mittelaltermarktes (*hüstel, bitte was?). Hier das Ox-Review in voller Länge (Ausgabe 98 S. 103):

Schreng Schreng & La La – Berlusconi

»Also das ist schon doof, aber so ein bisschen nervig sind die Herren Schreng Schreng & La La ja schon. Zum Beispiel wenn sie plötzlich so klingen, als seine sie Teil des Unterhaltungsprogramms des hiesigen Mittelaltermarkt. War das vielleicht der Plan? Schwer zu sagen. Serviert wird jedenfalls Liedermachermusik mit Punk-Thematik, die hin und wieder mal ein wenig schief liegt, aber doch oft sehr schön ist, wie in „Shopping“, dann wiederum auch sehr witzig wie in „Oberbilk“ und manchmal auf die Tränendrüse drückt wie in „Glimmen“. „Berlusconi“ ist sicher kein Singer / Songwriter-Meisterwerk, dafür steckt da einfach songwritingtechnisch zu wenig drin. Aber es macht Laune, und glaubt man der Presse_Info, geht es bei Schreng Schreng & La La auch nicht um mehr und das ist doch mal ganz entspannt. (7)«

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