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Carlos von “Entes Anomicos Radio” hat die “The Cool Song” 7inch besprochen… “Interesante lanzamiento por una excelente buena causa.” Das ganze Review in englisch und spanisch könnt Ihr HIER lesen! Danke Carlos!
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Immer wenn die Bad Tölzer Rockband Scorefor (samt Crew) auf das kongenialen Super-Duo Schreng Schreng & La La trifft, ist eins gewiss: Es wird feucht-fröhlich, es wird spät und es wird am nächsten Tag wehtun.
Den vergangenen Samstag jetzt abzufeiern ist irgendwie blöd, schließlich habe ich im letzten Blogeintrag so ziemlich alles in Frage gestellt, was man so in Frage stellen kann. Aber wie soll man nicht euphorisch werden, wenn beim Öffnen der Tür eine 30 Meter lange Schlange vor der Location steht? Und wie soll man nicht euphorisch werden, wenn vom Soundmann, über A Hurricane´s Revenge und Scorefor bis hin zur kompletten Belegschaft der Discothek Lenz, alle so super toll waren? Dazu kommt, dass Jörkk und ich uns bei ein paar Zigaretten darauf geeinigt haben, uns erst dann aufzulösen, wenn wir die 100 verkauften CDs geschafft haben. Stand heute 89.
Nach einem grandiosen Set von AHR, durften wir gegen 22 Uhr auf die Bühne. Im Publikum viele liebe Freunde aus der Eifel und Düsseldorf, unser Label (Disentertainment) aus Bonn und der verrückte Steve aus Luxemburg. Im hinteren Teil sammelten sich noch ein paar junge FC-Fans, die sich über den 4:0-Sieg der Kölner so doll gefreut haben, dass sie ganz vergessen hatten, Ihr Hirn wieder einzuschalten. Die immer lauter werdenden Buhrufe waren trotzdem sehr lustig. Das nächste mal versuchen wir noch einen Song von Brings mit einzubauen.
Dass Scorefor auch nach längerer Eifel-Abstinenz das Lenz ausverkaufen würden, hätte ich mir nicht erträumen lassen. Ich wäre schon mit der Hälfte der verkauften Karten zufrieden gewesen. Tja, die Eifel ist eben nicht Wuppertal. Die Jungs aus Bad Tölz sind nach mehr als zehn Jahren auf den Bühnen dieser Welt einfach unglaublich tight und souverän. Und eine Coverversion des 1990er-Jahre Hits „Zombie“ von The Cranberries so stilsicher und toll aus dem Ärmel zu schütteln, muss ja auch erst mal bringen.
Während die Bayern noch ein zwei alte Hits rausfeuern trinken wir uns in eine ziemlich ausgelassene Stimmung. Eine ganz andere Nummer ist der aus Luxemburg mitgebrachte Zimtschnaps (mit Blattgold), der die Eskalations-Stufe um mindestens drei Punkte erhöht. Der Rest des Abends verschwimmt im Nebel und endet um 9 Uhr morgens in meinem Bett – ohne Brille, mit blutigen Knien und einem Umweg über das Schleidener Krankenhaus, wo der andere Teil von Schreng Schreng & La La die Nacht verbringen musste… Irgendwie bin ich dann doch froh, dass ich nicht jedes Wochenende mit Jörkk auf die Bühne muss.
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…oder „Wir kommen, um uns zu beschweren!“
Ich mag das nicht… alleine auf der Bühne stehen. Irgendwie fehlt mir der Gegenpart. In unserem Fall hat der jedoch andere Pläne. CD und 7inch müssen trotzdem promotet werden. Also versucht man mit sinnlosen (Internet-)Radio-Auftritten oder Kurzauftritten bei Konzerten die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Klappt nicht. Muss an mir liegen.
In Wuppertal schaffen es gerade mal 30 Zuschauer zu Luke Leighfield (der immerhin die Woche vorher noch durch China und Russland tourte) und Hello Piedpiper, der ja nun mal zu den besten Songwritern dieses Landes gehört. Schade. Und so hielt sich auch das Interesse an Stargazer und unserer 7inch schwer in Grenzen.
Stellt sich also die Frage: “Wozu das Ganze?” Um die eigene Profilneurose zu befriedigen? Nein, ganz bestimmt nicht. Dafür reichen solche Konzerte einfach nicht. Vielleicht um sich als richtiger Künstler im Kulturbetrieb zu fühlen (im Übrigen, was immer vergessen wird… ja, auch wir sind Teil einer SubKULTUR)? Kann sein, war aber nie der primäre Antrieb. Um Geld damit zu verdienen? Hihi… Oder um ein gutes Gefühl und Spaß an der Sache zu haben? Ja, genau aus diesem Grund macht man Musik, bzw. sollte man Musik machen – Spaß und Idealismus und der Wille das Publikum (auf positive Art und Weise) zu Unterhalten!
Die Frage ist aber… Macht es noch Spaß? Die zwei Minuten mit Hello Piedpiper auf der Bühne und die netten Worte aus dem Publikum nach dem Konzert machen es irgendwie erträglich. Aber Spaß? Nein, Spaß macht das alles manchmal wirklich nicht. Dafür ist das Desinteresse von den verschiedensten Seiten einfach zu groß.
Dazu kommt, dass mir jedes Mal die Veranstalter leid tun (Jörkk und ich sind ja selbst Veranstalter und wissen wie der Hase läuft), die sich den Arsch aufreißen und am Ende vor der traurigen Entscheidung stehen, den Musikern irgendwas zwischen 10 und 70 Euro auszuzahlen, oder selbst einmal kostendeckend zu arbeiten. Das etwas zerknirschte Gesicht und die Zweifel der Veranstalter kann ich nur zu gut nachvollziehen. Denn auch für sie stellt sich die Sinnfrage. Mit der selben Argumentation.
Vielleicht sind da draußen einfach zu viele Singer/ Songwriter und zu viele Bars, die solche (auch schlechte) Musiker buchen. Das zumindest würde erklären, warum so wenig Publikum zu den Shows kommt. Vielleicht sind aber auch fünf bis sieben Euro Eintritt für (inter)nationale Künstler zu viel. Die Argumentation lasse ich aber einfach nicht gelten. Schließlich gibt es genügend Menschen, die mal locker 85 Euro für eine abgehalfterte Rockband bezahlen, die dann auch noch T-Shirts für 40 Euro verkauft (inkl. EC-Karten-Lesegerät am Merchstand). In Düsseldorf bekommt man in der Altstadt im Übrigen für 4,80 Euro eine 0,5er Flasche Grolsch. Nur mal als Vergleich, was Subkultur heute Wert ist.
Kommende Woche spielen wir in der Eifel. Zusammen mit Scorefor und A Hurricane´s Revenge. Die Facebookgruppe hat momentan 56 Zusagen…
Liebe Grüße vom Schreng Schreng
PS: Die Überschrift ist im Übrigen ein Zitat eines Zuschauers. In einem ruhigen Raum mit gerade mal 20 Zuschauern könnte man sich so einen Satz ja mal knicken… zumindest, wenn der Typ, den keiner kennt, bereits auf der Bühne steht und seine Gitarre stimmt.
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Sie ist endlich da… Die St. Thomas / Schreng Schreng & La La / Hello Piedpiper – 7inch.
Wir freuen uns sehr und hoffen, dass sich die Platte gut verkauft, da der Erlös dem St. Thomas – Mindfond zu Gute kommt.
Bei Interesse einfach über diese Seite oder bei Stargazer bestellen. Die auf 100 Stück limitierte braune Scheibe kostet 10 Euro inkl. Porto und Verpackung (sonst 8 Euro), die schwarze könnt Ihr schon für 7 bzw. 5 Euro erwerben.
Vielen Dank!
Vorab hören?
St. Thomas – The Cool Song
Schreng Schreng & La La – The Cool Song
Hello Piedpiper – The Cool Song
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Hallo,
es gibt so viel zu erzählen, dass ich mir gedacht habe, einfach mal einen kleinen Blog-Eintrag zu schreiben.
7inch:
Schreng Schreng & La La veröffentlichen in diesen Tagen eine ganz tolle 7inch. Aber das habt Ihr ja schon mitbekommen. Toll sind all die netten Vorankündigungen von Motor.de, Rote Raupe.de oder auch Crazewire Herausgeber Fabian. Danke, wir freuen uns sehr.
Radio:
Nachdem wir in der vergangenen Woche beim Heimatkult auf EinsLive gelaufen sind, gibt es in dieser Woche direkt zwei weitere Radiotermine.
Am 24.11.2011 werde ich (Lasse) zusammen mit Snailhouse zwei Stunden bei shouted.fm zu Besuch sein. Live und mit Akustik-Gitarre. Start ist 20 Uhr.
Am 25.11.2011 werde ich dann mit Ök von Disentertainment und Buchautor Alex Gräbeldinger nach Köln reisen, um mit den Jungs von Hellfire (Kölncampus) ein Bierchen zu zischen. Das wird sicher lustig. Auch hier live… auch hier ab 20 Uhr.
Tourdaten:
Neben unserem Konzert am 10.12.2011 in Gemünd, haben uns die ersten beiden Festivals für 2012 gebucht. Beim KeinKultur am 19.05.2011 in Bonn und dem Saarlopalooza in den Untiefen des Saarlands am 12.05.2011 werden wir große Bühnen rocken. Können wir ja jetzt.
Love A:
Wir könnten ja berühmt sein, aber Jörkk will lieber weiterhin in Hochbetten mit seinen Jungs kuscheln. Dass man auch damit eine gute Presse bekommen kann, könnt Ihr HIER und HIER lesen. Ich drück die Daumen Jungs.
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“Dieses Projekt hat das Herz am rechten Fleck. Eine große Herzensangelegenheit für eine kleine Community.” Vielleicht schaffen wir es ja mit dieser 7inch die kleine Community zu vergrößern. Verdient hätte es der gute Thomas… Was Crazewire.de sonst noch über die Platte schreibt, könnt Ihr HIER lesen!
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Bunga, Bunga und kein Ende. Dabei haben wir es doch mit unserem Album “Berlusconi” endlich geschafft Italien von Selbigen zu befreien… Eine sehr schöne Kritik zur “The Cool Song”-7inch findet Ihr auf Musikszene Düsseldorf. Danke!!!
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“Zeiten werden rauer, Menschen werden fremder, Entfernungen weiter. Da hilft oft Musik…” Und wie die hilft. Das ganze Review findet Ihr HIER!
Danke Maria!
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Ab Montag, den 14. November 2011 könnt Ihr die grandiose „The Cool Song“-7inch bei uns vorbestellen. Es gibt sie in folgenden Varianten:
1.) Braunes Vinyl, Handnummeriert, auf 100 Stück limitiert (Preis: 10 Euro inkl. Porto & Verpackung)
2.) Schwarzes Vinyl (Preis: 7 Euro inkl. Porto & Verpackung)
Die ersten 50 Besteller bekommen außerdem noch einen limitierten Button dazugepackt.
Und so geht´s: Schickt einfach eine Mail mit der Wunsch-7inch und Eurer Postadresse an schrengschreng @ web . de (natürlich ohne die Leerzeichen!!!). Alles Weitere erfahrt Ihr dann in einer Bestätigungs-Mail.
Danke!
PS: Bei persönlicher Übergabe, oder auf Konzerten kosten die Platten jeweils 8 und 5 Euro!
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Das stilsichere, tolle Roadtracks Magazin hat eine wirklich schöne Kritik über “Berlusconi” geschrieben… Immerhin dürfen wir uns nun wieder Großstadtpiraten nennen. Liebe Leute… es ist vollbracht, wir haben den Mittelaltermarkt hinter uns gebracht. Danke Roadtracks!!!
Schreng Schreng & La La – Berlusconi
Bunga Bunga oder was? Die ganze Aufmachung verwirrt und führt in die falsche Richtung. Das Duo mit dem wunderlichen Namen hat sich nämlich dem akustischen Liedgut mit deutschen Texten verschrieben. Streber tifft auf romantischen Träumer, gemeinsam hat man nur die Liebe zu Hüsker Dü und Dinosaur Jr. Der latente Indie/Punk Hintergrund lässt sich beim Schrammeln auf den Gitarren durchaus erkennen. Lasse Paulus und Jörkk Mechenbier nehmen jedenfalls kein Blatt vor den Mund, ALtagsbetrachtungen werden bei ihnen zu mal traurigen, mal kritischen und nicht selten auch zu schmunzeln machenden Songs verarbeitet. So also klingt Punkrock ohne Rock, aber auch am Lagerfeuer wird man wohl eher auf Johnny Cash zurückgreifen. Deutscher Songwriter Folk für alle Großstadtpiraten dieses Landes trifft es wohl am Besten! (Indy)




